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Brandschutzbegehung bei Felix Austria

Felix Austria ist ein mittelständiges österreichisches Unternehmen der Lebensmittelindustrie mit Tradition. Bereits 1959 legte Herbert Felix den Grundstein für seine Konservenfabrik in Mattersburg. Heute gilt das Unternehmen als Leitbetrieb in Mattersburg und beschäftigt zurzeit rund 200 Mitarbeiter.

Das Unternehmen zeichnet sich auch als Systempartner für die österreichische Feuerwehrjugend aus. Bereits seit 2015 besteht eine langfristige Partnerschaft mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV). Durch die großzügige Unterstützung von „Felix“, konnten in den letzten Jahren diverse Projekte, wie z.B. Schulungsvideos (“Leinen & Knoten”) und Informationsbroschüren sowie Projekte (“Sei dabei” und “Gemeinsam. Sicher. Feuerwehr.”) realisiert werden. Ebenfalls unterstützt „Felix“ den ÖBFV-Schnellhilfefond.

Gerne folgten die Mitglieder des Bezirksfeuerwehrkommandos und der Feuerwehr Mattersburg, unter der Führung von OBR Adolf Binder, der Einladung von Martin Tschürtz, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragter von Felix Austria Mattersburg, zu einer Brandschutzbegehung im Betreib. Das Zusammenspiel des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes, in diesem Fall der Brandschutzorganisation der Felix Austria und der Feuerwehr Mattersburg, stellen einen Garant für die Sicherheit des Betriebes dar. Nur ein ordnungsgemäß betriebener und wahrgenommener vorbeugender Brandschutz wird dazu beitragen, dass Brandfälle verhindert werden bzw. deren Auswirkungen keine Gefahren für Personen und Sachen darstellen. Der Fokus liegt dabei sicherlich auf der organisatorischen Verzahnung wischen „Felix“ und der Feuerwehr Mattersburg.

Bei der heutigen Begehung galt es daher, diese Verzahnungen zu schärfen. Angriffswege wurden festgelegt, Brandlasten und Risikobereiche wurden identifiziert und mit dem Brandschutzplan abgeglichen. Martin Tschürtz nahm sich daher viel Zeit, um den Kameraden alle notwendigen Informationen und Risikoquellen zu zeigen, um im Falle einer Brandbekämpfung rasch und effizient eingreifen zu können.

Die Besonderheit dieses Objektes stellt sicherlich die Tatsache dar, dass es im Bereich „Erdgeschoss“ nur einen Brandabschnitt gibt. Diese Erkenntnis hat auf das taktische Vorgehen der Einsatzkräfte einen wesentlichen Einfluss.

Im Anschluss der Begehung wurden nochmals die Risikobereiche angesprochen und Maßnahmen abgeleitet, um ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen der betrieblichen Brandschutzorganisation und der Feuerwehr zu optimieren. Es wurde vereinbart, dass in näherer Zukunft eine praktische Atemschutzübung im Objekt durchgeführt wird. Die praktische Beübung wird weitere Erkenntnisse liefern, um einen etwaigen Feuerwehreinsatz zielgerichteter umsetzen zu können.

OBR Adolf Binder und Feuerwehrkommandant SBI Thomas Dienbauer bedankten sich am Ende der Begehung für die detaillierte Führung und das freundschaftliche Miteinander zwischen Felix Austria und der Feuerwehr Mattersburg. Sie bekräftigten, dass ein rascher Löscheinsatz mit Mitteln der Ersten Löschhilfe und anschließend das Eingreifen der Feuerwehr notwendig sind, um einen effektiven Löscherfolg zu erzielen. Ziel sei es, Menschleben und Sachwerte zu schützen.

Martin Tschürtz seinerseits, bedankte sich mit einem kulinarischen Präsent bei den Kameraden und der Bereitschaft, enger mit der Brandschutzorganisation der „Felix“ zusammenarbeiten zu wollen. Zusammengefasst war es ein erfolgreicher Nachmittag für beide Seiten, im Sinne der Sicherheit!