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Mehrere Einsätze fordern Mattersburger Florianis

Datum: 21. Juli 2024 um 18:55 Uhr
Alarmierungsart: Rufempfänger, Sirene
Dauer: 2 Stunden 20 Minuten
Einsatzart: B2 
Einsatzort: Mattersburg
Einsatzleiter: ABI Thomas Dienbauer
Mannschaftsstärke: 32
Fahrzeuge: ELF , KRF-S , MTFA , RLFA 3000 , TLFA 4000 
Weitere Kräfte: FF Walbersdorf, Polizei, Rotes Kreuz


Einsatzbericht:

Nachdem die Feuerwehr Mattersburg bereits in den frühen Morgenstunden zu einer Fahrzeugbergung nach Rohrbach alarmiert wurde, wurde sie durch drei weitere Einsätze gefordert.

Kurz vor Mittag kam es zu einer Brandmelderauslösung im Stadtgebiet, wo rasch Entwarnung gegeben werden konnte und die Einsatzbereitschaft kurz darauf wiederhergestellt wurde.

Gegen 19:00 Uhr wurden die Feuerwehren Mattersburg und Walbersdorf mittels Sirene und Rufempfänger zu einem Strohpressenbrand in der Nähe der S31 gerufen. Bereits auf der Anfahrt waren dichte Rauchschwaden sichtbar. Beim Eintreffen stand die landwirtschaftliche Maschine in Vollbrand. Dieser breitete sich rasch auf die umliegende Ackerfläche aus. Durch die schnelle Reaktion des Lenkers, welcher die Ballenpresse abkoppelte, konnte ein Übergreifen auf die Zugmaschine verhindert werden. Nach dem Eintreffen der beiden Löschfahrzeuge wurde umgehend ein Löschangriff mit zwei C-, einer Hochdruck- sowie einer Schaumschnellangriffs-Leitung, teils unter schwerem Atemschutz durchgeführt. Parallel dazu wurden einzelne Glutnester durch den Einsatz von Löschrucksäcken und Bodenbearbeitungswerkzeugen bekämpft. Nach dem effektiven Erstangriff wurden noch Nachlöscharbeiten durchgeführt und durch den betroffenen Bauern die Brandstellen mittels Grubber bearbeitet.

Noch während des Strohpressenbrandes kam es zu einer weiteren Alarmierung. Ein Feuerwehrjugendmitglied aus Gänserndorf entdeckte einen Flurbrand in der Nähe des Mattersburger Hauptbahnhofs und meldete diesen vorbildlich über den Feuerwehrnotruf der Landessicherheitszentrale. Da die Gefahr durch die Strohpresse weitgehend gebannt war, übernahm ein Teil der Kräfte beider Feuerwehren diesen Einsatz, welcher unter Einsatz eines HD-Rohres schnell bekämpft werden konnte.

Die Feuerwehr Mattersburg stand mit insgesamt 32 Mitgliedern und fünf Fahrzeugen für über zwei Stunden im Einsatz. Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Walbersdorf, dem Roten Kreuz und der Polizei für die reibungslose Zusammenarbeit.